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Die Glückssträhne reißt nicht ab. Beim vierten Qualifying ist schon wieder ein Lexus das schnellste Auto im Feld. Nach dem bewussten Auslassen des Rennens von Tokyo sichert sich Robsen ohne Zusatzkilos die Poleposition vor Dauerrivale MSP_J-Town und seinem Teamkollegen MSP_JUJU.

Robsen mit gutem Speed
Entgegen aller Erwartungen schlugen dieses Mal weder Mr.Bathurst JUJU noch MSP_J-Town im Qualifying auf der so spektakulären Berg-und Talfahrt zu. Die Pole sicherte sich Robsen, der mit einer sauberen Runde überzeugte und mit einer Zeit von 2:01,377 satte 0,292 Sekunden schneller war als J-Town, der die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag als vorzeitiger Polesetter verbrachte.

MSP_JUJU trotz 55 Kilos stark
Überraschend gut schnitt JUJU mit seinem 55kg schwereren Lexus ab. Der 19-jährige bewies wieder einmal seine Stärke auf seiner Lieblingsstrecke und schloss das Qualifying mit nur 0,633 Sekunden Rückstand auf die Spitze als Dritter ab. Zwar wird dieser etwas mehr mit seinen Reifen zu kämpfen haben, allerdings ist sein Teamkollege umso besser für das Rennen aufgestellt.

P4 - P11 eng beieinander
Für viel Brisanz sorgten die Zeiten der Fahrer, die sich auf den Plätzen vier bis elf einsortierten. Von B1Rambo bis zu Phantom-Live blieben alle Fahrer innerhalb einer Sekunde, was auf einen heißen Kampf im Mittelfeld hindeuten lässt.

Drei Fahrer mit Abflügen
Charakteristisch für die halsbrecherische Rennstrecke rund um den Mount Panorama gab es mal wieder zum Teil heftige Abflüge. Erst erwischte es den super gut auffahrenden KPR_Turbo im Ausgang der Conrod Straight folgenschwer mit einem heftigen Einschlag in die Mauer. Bis zu diesem Zeitpunkt war Turbo sogar in Nähe der Zeit von J-Town unterwegs - also doppelt ärgerlich für den sympatischen Deutschen aus Chemnitz. Ebenfalls erwischte es Fong und frigo, die beide der Superpole zum Opfer fielen.

Favoriten setzen Rennen aus
In den letzten Rennen machten die Favoriten auf die Meisterschaft öfter mal auf sich aufmerksam - allerdings nicht durch schnelle Rundenzeiten. Viele, die den Titel anversieren, setzen bewusst Rennen aus, um den zusätzlichen Kilos bedingt durch den Rang in der Meisterschaft aus dem Weg zu gehen und am Ende von den zwei Streichergebnissen zu profitieren. So kam es, dass die beiden schnellsten Robsen und auch J-Town ohne zusätzliche Belastung ins Rennen gehen können - beide setzten das letzte Rennen in Tokyo aus und fielen in der Tabelle weit zurück. Wenn sich dieser Trend bewahrheitet, werden die Fahrer in Zukunft ihre weniger geliebten Rennen bewusst auslassen, um in der Gesamtansicht am Ende besser da zu stehen.


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