Lexus GT500 Tokyo

Share to Facebook Share to Twitter Share to Google Plus


Eine Sensation lag in der Luft. Und am Ende bewahrheiteten sich die Prognosen aller. Während die Meisterschaftsführenden patzten oder gar einfach zu langsam waren, schlugen die Underdogs richtig Profit aus der Schwächephase der alt bekannten.

Frigo sichert sich seine erste Pole
Lexus-Pilot Frigo brannte bei der so gefürchteten Superpole mit einer 1:38,435 die schnellste Zeit in den Asphalt. Dahinter positionierte sich Phantom-Live mit knapp zwei Zehnteln Rückstand. Überraschend schnell war Robsen, der mit 35kg Extrakilo beladen und um gerade einmal 0,003 Sekunden langsamer als Phantom-Live war. Robsen fuhr sich nicht nur aufgrund seiner Zeit in den Mittelpunkt: Nach einem unüblichen Superpole-Test am Mittwoch und einem weiteren Run am Donnerstag gab es heiße Luft im Fahrerlager. Viele hatten die Zeit vom Mittwoch auf dem Schirm, als Robsen am Donnerstag abend erneut zur Superpole antrat. "Ich finde das nicht okay, jeder sollte nur eine Chance haben", sagte der sichtlich verärgerte MSP_Uwe. Robsen verteidigte sich gegen diese Anmaßungen :"Ich habe angekündigt, dass mein erster Run nur als Test gelten sollte. Der Rennleitung war das klar und deshalb sehe ich kein Problem".

JUJU mit Strafgewichten weit abgeschlagen
Der Franzose JUJU hatte mit seinen 50 Zusatzkilos deutlich mehr zu kämpfen als Robsen. Mehr als ein 13. Platz war nicht drin für den 19-jährigen - und dabei hatte er noch Glück. Dank der Strafversetzungen von Uwe und Toelle um fünf Plätze blieb JUJU wenigstens der ersten Lobby erhalten. Das Rennen am Sonntag wird also zu einer schwierigen Aufgabe für den Lexus-Piloten.

J-Town ohne Teilnahme
Als wäre der schlechte Startplatz von JUJU nicht genug, musste das MSP_ProDrive Team noch weitere herbe Rückschläge verdauen. Während MSP_hasihno in seiner Runde patzte, trat J-Town erst gar nicht an und wird das kommende Rennen nicht in Angriff nehmen.

KPR_Turbo mit Pech
Turbo traf es änhlich schlecht wie seine Kollegen aus dem MSP Lager. Der Ostdeutsche hatte mit Tonaussetzern während der Runde zu kämpfen. "Erst war der Sound von den Reifen weg, dann verließ mich der Spielsound komplett. Das hat so gestört und mich völlig aus dem Rhythmus gebracht. Im Endeffekt hat mich das eine halbe Sekunde gekostet", so der deprimierte Turbo. Mit Gesamtrang 23 und Platz 9 in Lobby 2 ist dieser offensichtlich genug bedient.

Qualifying als gute Basis für spannendes Rennen
Das Ergebnis des Qualifyings sollte allen Fahrern ein reichlich abwechslungsreiches Rennen bescheren. Dieses Mal wird es auch kein Sprintrennen und Hauptrennen geben, sondern zwei gleich lange (60 min) Rennen. Es wird spannend, ob Frigo seine Pace aus dem Qualifying fortführen kann und wie sich Robsen und JUJU im Feld schlagen werden.


  • Phoenix Racing Logo
  • iArt Logo
  • Gerhard Gotsch Logo