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Sonntag war es dann endlich wieder soweit. Nachdem der erste Anlauf zum Rennen in Suzuka aufgrund diverser Netzwerkprobleme abgesagt wurde, fand der Nachholtermin am vergangenen Sonntag statt. Selbst die zweiwöchige Pause hinderte robsen666 nicht daran, im Sprintrennen als auch im Hauptrennen zuzuschlagen. Von der Pole weg überzeugte dieser mit einer eindrucksvollen Pace und ließ seinem stärksten Widersacher MSP_JUJU wenig Chancen.

Qualifying-Chaos bei MSP_ProDrive
Während MSP_JUJU erwartungsgemäß in Lobby 1 startete, erlebten seine zwei Teamkollegen und Meisterschaftsanwärter MSP_J-Town und MSP_hasihno ein Qualifying zum vergessen. Zuerst verließ der Schweizer in Degener 1 & 2 die Strecke und kassierte zwei Strafsekunden. Dann kassierte J-Town ebenfalls an selber Stelle wegen Verlassen der Strecke zwei Strafsekunden, weitere zwei Sekunden sollten bei einem Ausrutscher in der letzten Schikane folgen – die Konsequenz: Startplätze in Lobby 2 und somit ein einkalkulierter Punkteverlust, schon bevor das Rennen richtig begonnen hat.

Robsen nutzt die Gunst der Stunde
Mit dem verpatzten Qualifying seiner Kontrahenten hatte Robsen die große Chance, viele Punkte auf seine Gegner aufzuholen. Dieses Ziel setzte der Deutsche auch eindrucksvoll in die Tat um. Zum Sprintrennen ließ dieser sich auch nicht vom frühen Stopp von JUJU vom Kurs abbringen lassen, der zeitweilig die Führung bis zwei Runden vor Schluss inne hielt.

Mit abbauenden Reifen hatte der Franzose allerdings keine Chance mehr, die Pace von Robsen mitzugehen. Zwar wehrte sich der 19-jährige vehement, konnte Robsen aber nicht stoppen und musste so den Sieg zwei Minuten vor Rennende abgeben. Das Podium komplettiere KPR_Driver.

Im Sprintrennen nicht zu stoppen
Auch im Sprintrennen bestimmte Robsen das Geschehen und preschte ungehindert durch das Feld, nachdem er das Rennen durch die umgekehrte Startreihenfolge von hinten in Angriff nehmen musste. Erwartungen, dass KPR_Driver oder JUJU dagegen halten könnten, verblassten schon beim Start, als Robsen gleich beide vor der ersten Kurve kassierte. Gerade JUJU tat sich sichtlich schwer, Plätze gutzumachen. Das mündete oft in leichten Kollisionen mit anderen Kontrahenten. Im ersten Viertel des Rennens traf es den Franzosen knallhart, als er in den Spoon-Kurven mit Phantom-Ebi kollidierte, der dem vorausfahrenden MSP_TOMZON ausweichen musste. Eine halbe Runde mit schwerem Schaden reichte aus, den Sieg für JUJU in unerreichbare Ferne zu rücken.

KPR SuperGT2-groß

KPR SuperGT3-groß
Kollisionen im Mittelfeld sorgen für Diskussionen

Auch im vorderen Mittelfeld ging es beinhart zur Sache. Besonders MSP_Uwe sorgte für Furore, als er mehrere Konkurrenten leicht anrempelte. Zudem schob der Deutsche aus dem Ruhrpott MSP_JUJU auf der Geraden an, was nachher mit einer Strafe belegt wurde.

Organisator Pierresch verteidigte die Entscheidung der Organisation vehement :“Bump-Drafting ist ausdrücklich verboten, dadurch hatte JUJU einen eindeutigen Vorteil, die Strafe geht damit völlig in Ordnung“. Auch TOMZON hatte schwer zu kämpfen, konnte aber durch seine Boxenstrategie immer wieder an die Kampfhähne Phantom-Ebi & MSP_Uwe anschließen – am Ende aber ohne Erfolg.

Trotz Tumulte cool geblieben
Währenddessen irritierte Robsen die Konkurrenz zunächst mit einer drei Stopp Strategie, die im Nachhinein voll aufgehen sollte. Durch den früh eingelegten ersten Stopp konnte Robsen die freie Fahrt in schnelle Rundenzeiten ummünzen und seinen Widersachern viel Zeit abnehmen. Zwischenzeitlich kam es dann wie im Sprintrennen zu einem Duell zwischen Robsen und JUJU – dieses Mal dauerte dieses aber viel kürzer, da JUJU mit total abgefahrenen Reifen auf der Strecke rumkrebste.

Ähnliches Pech ereilte MSP_creme21, der das Feld in den ersten Runden anführte und dann durch einen Disconnect in Runde 12 aus dem Rennen geworfen wurde. Fast erwischte es auch den späteren Rennsieger, der sich in der allerletzten Runde in Kurve 1 zu einem Dreher verleiten ließ. Dennoch konnte Robsen seinen Sieg mit gerade einmal 5 Sekunden Vorsprung vor JUJU ins Ziel retten. Auch JUJU hatte es an dieser Stelle im Rennen gedreht :“Es ist natürlich ärgerlich, wenn man weiß, dass wenn ich den Fehler nicht gemacht hätte, vielleicht am Ende des Rennens noch Robsen hätte ärgern können. Aber gut, ich war nicht schnell genug heute, das wäre unverdient gewesen“, so JUJU.

J-Town mit Pech in Lobby 2
In Lobby 2 konnte J-Town entgegen aller Erwartungen nicht kein Rennen gewinnen. In beiden Rennen erwischte es den Fuldaraner schwer, sodass zwei Zweite Plätze das absolute Maximum darstellten. Dennoch konnte der 21-jährige seine Spitzenposition in der Meisterschaft verteidigen und wird im kommenden Rennen auf dem Stadtkurs Tokyo wieder angreifen.

KPR SuperGT4-groß

 

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